Geschichte der Siam & Thai

Die Thai ist die ursprüngliche Form der Siamkatze in der Optik, welche die Siam bis in die 40er Jahre inne hatte. Sie teilt mit der Siam Wurzeln und ein Großteil ihrer Geschichte.

 

Teil 4 Siam -& Thaizucht in Deutschland

In Europa waren Ende des letzten Jahrhunderts Siamkatzen gelegentlich in den Zoologischen Gärten von Berlin, Frankfurt und Den Haag zu sehen. In Deutschland selbst konnte man bereits 1895 ein Pärchen Siamkatzen im Zoologischen Garten zu Dresden bewundern. Im zugehörigen Zeitungsbeitrag steht geschrieben:

 

"Im Zoologischen Garten zu Dresden findet sich seit längerer Zeit außer gelben Angorakatzen und blau-grauen sibirischen Hauskatzen auch die siamesische Hauskatze (Felis Domestica var. Siamensis) von habanabrauner Farbe mit schwarzbraunen hohen Beinen. Ohren und Gesicht.Diese letztere gilt als Seltenheit und erfreut sich großer

Beliebtheit. Außer dieser Art kommt in Siam noch eine schwanzlose Abart vor, die sich ebenfalls durch auffallend hohe Beine auszeichnet. Das Pärchen, daß der dresdener Garten besitzt, ist ein Geschenk des inzwischen verstorbenen Consuls Leßler. Unsere Abbildung stellt das männliche Exemplar dar. Am Tage ihrer Ankunft befanden sich die Thiere trotz der langen Seereise von Siam ziemlich wohl und ließen sich das ihnen gereichte Futter schmecken. Sie werden mit gekochtem Schellfisch, gekochtem Fleisch und etwas Milch genährt und haben sich an diese Kost ganz vortrefflich gewöhnt. Man hofft auf einer Fortpflanzung dieser sehr beliebten, schmucken Katzen."

Nach dem Vorbild Großbritanniens begann auch Deutschland Katzen dem interessierten Publikum vorzustellen. Die erste dokumentierte Katzenausstellung fand in München vom 1.-6.10.1897 mit 77 angemeldeten Katzen statt. Weitere sollten folgen. Eine weitere Zeitungsnotiz aus 1900 erwähnt eine internationale Katzenausstellung vom 3.-7.10.1900 in Augsburg für welche täglich Anmeldungen von auswärts einlaufen u.a. eine „Siamesische Katze, direkt aus Singapore importiert“. Bei einer späteren vom 4.-9.3.1903 stattfindenden Ausstellung in München, dessen Ausrichter der Bund für Katzenzucht und Katzenschutz war,  berichtet die gleiche Zeitschrift:

Von den Seltenheiten erwähnen wir zwei siamesische Katzen mit himmelblauen Augen aus dem, Serail des Königs von Siam, deren Ausfuhr mit dem Tode bestraft wird“. 

Sie zählten mit einer Ginsterkatze aus dem Atlasgebirge oder einer Knotenschwanzkatze (Manx) von der Isle of Man zu den bestaunten Exoten der Ausstellung. Es war damals schwierig, diese seltenen exotischen Katzen zu erhalten und die Zucht selbst war zu der Zeit (wie in anderen Ländern auch) ein Privileg der Reichen und des Adels. (Wie sich unschwer an den Namen vieler Züchter(-innen) erkennen lässt.) Das Vorarlberger Volksblatt berichtet 1913, dass die deutsche Kaiserin selbst Siamesen züchtet:

Die Katzenzucht der deutschen Kaiserin

Es dürfte nicht allgemein bekannt sein, Daß die deutsche Kaiserin nicht nur eine große Tierliebhaberin ist, sondern auch eine der schönsten Katzensammlingen in ihrem Neuen Palais in Potsdam besitzt. Es ist eine Zucht der sehr seltenen und einzigartigen Siamkatzen, die in Siam nur im Besitz des Kaisers gewesen sein sollen. Auch heute gilt die Siamkatze in Detschland noch als eine große Seltenheit. Die Kaisern hat vor nicht langer Zeit dem Zoologischen Garten in Berlin ein schönes Exemplar geschenkt. Eigenartig ist bei diesen Katzen, die sehr dunkle Färbung des Kopfes und die helle Färbung der Augen. Schöne Tiere haben einen sehr großen Wert, besonders wenn sie, wie die Katzen der Kaiserin, rasserein sind. (2)

Nach dem 1. Weltkrieg begann langsam die gezielte Zucht von Rassekatzen und der 1. Deutsche Angora-Schutz und Zuchtverein, welcher einige später in den 1. DEKZV überging, gründete sich 1922. Um 1927 gab es zwei registrierte Siamzüchter in diesem Verein: die Zwinger von BANKOK und DSCHAYA.

Eugenie von Garvens - Erfahrungen aus dem Dschaya- Zwinger:

„Züchterische Erfahrungen lehren immer wieder, daß gerade Siamkatzen keine Tiere für Massenzucht sind, obgleich man gerne glaubt, ihrer nie genug um sich haben zu können, weil ein Tier die Schönheit des anderen  hebt, und die typischen Besonderheiten dieser Rasse sich am stärksten in ihrer Betonung  durch die Zahl offenbaren. Ihre Aufzucht, zumal bei der Unzuverlässigkeit europäischen Klimas, erfordert peinliche Aufmerksamkeit für die Jungen und sehr liebevolle Pflege der tragenden und säugenden Mütter, deren Vitalität nicht mit der robusten Lebenskraft unserer Hauskatzen verglichen werden kann. Im Dschayazwinger Worpswede angestellte Versuche, Tiere eines Wurfes zur Hälfte der Ernährung durch Hauskatzenammen zu überlassen, zeigten erstaunliche Resultate. Die Ammenkinder werden robust, sind unabhängigen Temperaments und noch unbändiger Freßluft, sobald sie selbstständig geworden, die der Siammutter verbliebenen wachsen bis zum vierten Monat langsamer und sind anfällig an Erkältungen, Entzündungen der Augenlider und Staupe. Hier liegen für den Züchter die bekannten Schwierigkeiten, die Rassenhochzucht in sich trägt, und denen zu begegnen erste Sorge sein muß. Negativer Einfluß auf das Wesen der Kleinen trat bei der Aufzucht durch Hauskatzen nicht in Erscheinung, da es sich bei den im Dschayazwinger gehaltenen Ammen um ruhige und zutrauliche Tiere handelt, die ihre Pfleglinge nicht nach Art der Heubodenkatzen mißtrauisch und fauchend  hüten, sondern sie jedem voll Stolz zuführen. Vielleicht ist darin eine Lösung des züchterischen Problems gegeben, daß die starken Lebensenergien gleichgearteter, aber rassefremder und unserem Klima entstammender Tiere verwandt werden. Von größter Bedeutung ist gewissenhafte Stammbaumführung, da bei der verhältnismäßig geringen Zahl dieser Tiere in Deutschland Blutsverwandtschaften naheliegen; und deren Folgen könnten in der Nachzucht die größten Schädigungen zeitigen, durch die eine einwandfreie Akklimatisierung der schönen Exoten in Frage gestellt würde – zu unserem Nachteil. Denn wenn wir uns erst dessen bewußt geworden sind, wieviel Schönheit und Geist diese edlen Tiere in unser Dasein tragen, werden wir stets in Sehnsucht nach ihnen leben.“ (3)

Siamwurf 1930 (4)
Asta Dschaya (5)
Schëu-Sanda von Bankok (6)

 

In den folgenden fünf Jahren kamen weitere Zwinger hinzu, z.B. MUANG THAI der 1968 unter der zweiten Zwingerinhaberin Margarete Lorscheid sein 40- jähriges Bestehen feierte. Bei den Siamkatzen handelte es sich Importe aus Siam und Indochina oder deutschen Zoologischen Gärten (Exotische Rassekatzen wurden dort zu jener Zeit gezüchtet), aber auch Siamesen aus England, Dänemark und Frankreich wurden in die Zuchtarbeit integriert.

Margarete Lorscheid (7)
MUANG THAI feiert sein 40- jähriges Bestehen (8)

 

In den 30 Jahren kamen neue Zwingernamen hinzu (v. RÖMERBERG, v. FALKENBERG, LAOS, a.d. BERGGARTEN, v.d. SCHLEIFMÜHLE, v. DSCHUNGEL, v. LOTOSZWINGER, ANGKOR VAT u.a.) und so finden sich mehr und mehr Siamesen auf den zahlreichen internationalen Ausstellungen oder abgebildet in der damaligen Katzenzeitschrift „Das deutsche Katzenwesen“.

Asia vom Dschungel (9)
Isis vom Lotoszwinger (10)
Vim Laos (11)
Tie aus dem Berggarten und Mirio von der Schleifmühle aus dem Zwinger vom Giselahof (12)
Siamesentrio (13)
Mom Sathorn Siam Import mit Tochter (14)

 

Noch im Jahre 1937, anlässlich der 1. Katzenausstellung in Bern (Schweiz), wurde zwischen Kurzschweif- und Langschweif-Siamkatzen, so wie auch in Deutschland, unterschieden und in diesen zwei Kategorien gerichtet. Es wurden in Bern übrigens 29 langschweifige und 11 kurzschweifige Siamesen gezeigt.

Rasseneinteilung aus „Das deutsche Katzenwesen" (15)

 

Durch den Zweiten Weltkrieg (1939 bis 1945) hatte sich die Anzahl der Katzen drastisch verringert, die Katzenzucht lag so zusagen am Boden. Erst in den 50ziger und 60ziger Jahren begann ein Neuaufbau mit Importen überwiegend aus England und USA. Donerail Leo, ein Siamkater, seal-point, geb. 1954 wurde aus England nach Deutschland importiert und war sehr wichtig für die deutsche moderne Siamzucht. Er findet sich in vielen Stammbäumen wieder. Bekannte Siamesenzuchten der 60er Jahre sind u.a. die Zwinger von AVaLUN aus Clarsbach, von DIDIMA aus Pullach, BUNGALOW-SONGKLA aus München, HELEANKA aus Nürnberg, ROSENGARTEN aus Wiesbaden, AYUDHYA aus Brome, BRABANT aus Lich und viele mehr. Die Anzahl der Siamzwinger stieg stetig an.

Donerail Leo (England Import) (16)
Huipil von Didima (17)
Charme von Bungalow-Songkla (18)

 

Das ursprüngliche Aussehen der Siamesen veränderte sich nach dem Zweiten Weltkrieg. Durch züchterische Selektion, ausgehend von den USA, wurde sie in den 50er Jahren schlanker, schmalköpfiger, der Körper immer langgezogener ebenso der Schwanz immer mehr peitschenartig verlängert und verdünnt. Kaum ein Züchter widersetze sich diesem Trend, denn der Ausstellungserfolg hing von der Anpassung an den modernen Typ ab. Katzen des alten Typs erhielten kaum noch gute Bewertungen, da sich der Wandel auch in der Richterschaft vollzog.

Orpheus von Lobelia 1965 (19)
Niad som Phong UK Import (20)
Backnang Zwinger 1981 (21)

 

Die zuvor prämierten Siamesen des alten Typs waren zu unattraktiven „Pummelchen“ degradiert. Nur wenige Züchter behielten ihren züchterischen Kurs bei und kämpften darum, dass ihre „alten“ Siamesen gesondert gerichtet wurden. Der neue Siam Rassestandard: extrem langer Körper, auffallend langer, keilförmiger Kopf, langer, superdünner Peitschenschwanz sorgte für extravagante hyperelegante Katzen, die auf Ausstellungen hoch prämiert wurden. Er setzte sich in den 70er Jahren in der Siamzucht endgültig durch. 

Je länger der Kampf dauerte, desto einschneidender waren die Folgen. Gegen Ende der 80er Jahre hatten sich die modernen Siamesen und die nach traditionellem Standard gezüchteten Katzen sehr weit auseinanderentwickelt. Eine gerechte Bewertung dieser Tiere als Katzen ein und derselben Rasse wurde quasi unmöglich. Viele Züchter gaben ihre Zucht auf oder traten aus ihren Vereinen aus oder stellten ihre Zuchten um.

Contrex
Contrex & Mischi 1978
Mischi (22-24)

 

Manche züchteten ohne Vereinszugehörigkeit weiter und verzichteten auf Stammbäume für ihre Katzen. Bei den Vereinen und auf Ausstellungen hatte die Siamkatze des alten Typs keine Chance mehr. So geriet der rundlichere traditionelle Typ fast in Vergessenheit. Wurde aber von Enthusiasten und beharrlichen Züchtern, die sich diesem extrem schlanken Typus entgegensetzten, im Verborgenen weiter gezüchtet. Deshalb ging ihr Bestreben anfang der 90er Jahre hin zur Gründung einer Interessengemeinschaft zum Erhalten des alten Siamtypes. Einfach war das nicht, denn viele Siam des „alten Types“ waren zwar der richtige Typ aber zu dem Zeitpunkt auch schon richtig alt oder bereits kastriert, so dass sie zwar zur Erstellung des Standards, aber nicht mehr in die Weiterzucht einbezogen werden konnten.

.
1989 wurde, nach einem Aufruf von Petra Theiss Schmidt (Cattery "Old Royal Siam") in der Zeitschrift “Ein Herz für Tiere”, von deutschen Züchtern die IG “Alter Typ Siam” gegründet, mit dem Ziel den trad. Siamtyp anerkennen zu lassen. (25)

 

Satzung der Neugegründeten „IG Alter Typ Siam“ 1991: (26)

1. Die IG „Alter Typ Siam“ (Thaikatze) ist vereinsunabhängig und wird sich als solche keinen einzelnen Verein oder Verband unterstellen.

2. Die Satzungen aller Katzenverbände und- Vereine werden von der IG „Alter Typ Siam“ (Thaikatze) respektiert.

3. Das Ziel der IG „Alter Typ Siam“ (Thaikatze) ist: Reinzucht und Reinerhaltung der Rasse. Einkreuzungen anderer Rassen sind verboten und werden auch für Farbexperimente nicht gestattet. Es werden nur Tiere ohne genetische und optisch sichtbare Fehler zur Weiterzucht verwandt.

4. Jedes Mitglied erhält die Stammbäume seines Vereines, die von der IG „Alter Typ Siam“ (Thaikatze) bei der Einhaltung der Zuchtrichtlinien (Reinzucht) ein Prädikat erhalten. Die Richtlinien der jeweiligen Vereine der Mitglieder über Haltung, Pflege und Zuchtbestimmungen sind maßgebend und müssen eingehalten werden.

5. Jedes Mitglied erhält einen Mitgliedsausweis, der nicht übertragbar ist.

6. Jedes Mitglied der IG „Alter Typ Siam“ (Thaikatze) ist berechtigt, sämtliche Datenspeicherungen jederzeit einzusehen.

7. Die IG „Alter Typ Siam“ (Thaikatze) führt eine Jungtierliste und ein Deckkaterverzeichnis, das für Mitglieder kostenlos ist.

8. Ein Austritt aus der IG „Alter Typ Siam“ (Thaikatze) kann jederzeit ohne Angaben von Gründen erfolgen. Der Mitgliedsausweis ist dann sofort zurückzugeben.

9. Bei Verstößen gegen die Satzung der IG „Alter Typ Siam“ (Thaikatze), kann ein Mitglied mit der Angabe von Gründen sofort aus der Interessengemeinschaft, bei Mehrheitsbeschluß, ausgeschlossen werden. Der Mitgliedsausweis ist auch dann sofort zurückzugeben. Eine Neuaufnahme in die IG „Alter Typ Siam“ (Thaikatze) kann nicht mehr erfolgen.

10. Änderungen und Zusätze sind nach Mehrheitsbeschluß der Mitglieder vorbehalten.

Zu den Mitgliedern der IG „Siam Alter Typ“ gehörten 1990 neben der Gründerin Petra Theiss Schmidt (OLD ROYAL SIAM) auch folgende bekannte Zwinger: SCHLOSS ZU BIEBRICH (Fr. M. Pfarrer), VON DER FALKENHÖHE (Fr. B. Rahn) und Marina Pieper (Besitzerin von „Witch Cat´s Caruso“).

Celeste v. Schloss zu Biebbrich (27)
Angelo vd Falkenhöhe (28)
Zwinger Witch Cat´s (29)

 

Die IG "Alter Typ Siam" reichte nun über den Katzenverein Deutsche Edelkatze e.V. einen entsprechenden Antrag beim Dachverband WCF über A. Hackmann ein. Die erste russische Siamkatze, die zu A. Hackmann kam war eine sealpoint Katze aus Leningrad namens "Daryona" (Züchter G. Andreev).

Gedächtnisprotokoll Anneliese Hackmann (WCF Präsidentin) 2016:

"Nachdem genug Tiere für einen Anerkennungsprozess in der WCF zusammengetragen wurden, wurde die traditionelle Siam auf meinen Vorschlag nun „THAI“ genannt. Man wusste also Thai = Siam. Es war dann somit eine neue Rasse, welche auch einen eigenen Standard in der WCF haben musste. Dafür gab es verschiedene Vorschläge.

.
Der Thai-Standard für den Anerkennungsprozess wurde dann aus den Vorlagen, welche von Fr. Dr. Rosemarie Wolff (FIFé Siamzüchterin mit dem Catterynamen „Didyma“) stammten, amerikanischen Vorschlägen (so bekam man die Standards classical Siam und traditional Siam über die TTCA-The Traditional Cat Association) und den in Europa vorgestellten traditionellen Siamesen entworfen und auf die vorhandenen europäischen trad. Siamkatzen zugeschnitten. So hatte man auch die nötigen Generationen, um sie bei der WCF vorzustellen und anerkennen zu

lassen. Dann begann ein wirklich exzellenter Prozess, denn in ganz Europa gab es auf einmal sehr viele Katzen in Thaikatzenoptik." (30)

Ganz besonders in Russland waren die "Thai" ohne nachvollziehbare Abstammung. Bekannt sind auch Stammbäume aus Russland mit Hauskatzen (EKH) als Vorfahren oder Thaiwürfe in den 90ern mit plötzlich auftretenden Halblanghaarkitten. (31)

"Leider haben nicht alle Züchter die Rassestandards strikt eingehalten. Um den Cobby-Look zu erhalten oder schnell den gewünschten Siamlook im alten Stil zu erreichen, kreuzten sie Siamesen mit nicht-orientalischen Katzen, auch hatten die Stammbäume viele unbekannte Vorfahren. Das war sicherlich ein falscher Weg. Es gab auch vereinzelte Direktimporte aus Thailand. Die Züchter, die sich viel Mühe bei der Zucht gemacht haben, um auch die Reinerhaltung der Rasse zu gewährleisten, denen ist für ihre Arbeit zu danken. Der Einsatz der wenigen Beharrlichen hatte schließlich Erfolg..."

Es gab auch Siamesen mit CFA Stammbäumen, die auf die Rasse Colorpoint Shorthair ausgestellt waren. Wenn die Ahnen in den klasischen Farben gezogen waren, wurden dise als SIAM registriert.

1990 erkannte die WCF als erster Verband die THAI als eigene selbstständige Rasse an.

Nicht alle Züchter waren damit glücklich. Die Züchter der alten Siam hatten sich eine Teilung der Rasse „Siam“ in zwei Typen (alter und moderner) gewünscht, jedoch fand dieser Vorschlag bei den Züchtern des modernen Siamtyps wenig Zustimmung und so bekam die traditionelle Siamkatze schließlich den Namen „THAI“. Die Meisten störte dazu die im WCF Standard 1990 beschreibene runde Kopfform:

"Kopf: Schön gerundeter Kopf, der von keiner Seite flach oder eingefallen sein darf."

Der Punkt wurde im Folgestandard 2010 in "gemäßigter Keil mit sanft gerundeten Konturen" abgeändet.

Zu den weiteren Pionieren der deutschen Thaizucht nach der Anerkennung durch die WCF wären wären Fr. N. Hosnowsky Inhaber des Zwingers SKY EYE´s, TALKING CATS von S. Schmidt und PHUNNYFARM (mit amerikanischen Siamlinien alten Typs) von Fr. M. Kluth zu nennen.

Zwinger Sky Eye´s (32)
Barisha Prinzess of Talking Cat (33)
Witch Cat´s Caruso (34)

 

Witch Cat´s Caruso, einer der bekanntesten und typenvollsten Deckkater seiner Zeit, findet man nach der Anerkennung der Thai in Europa, in vielen europäischen Thaistammbäumen und Thaikatzen-Linien wieder. Ebenso wie Angelo & Farina von der Falkenhöhe, Else von der Birke oder Sky Eye´s Nachkommen. Hier einige Katzen, bedeutend für die Zucht traditioneller Siamesen, die in vielen Thai- Stammbäumen zu finden sind:

Else von der Birke (35)
Farina vd Falkenhöhe 1993 (36)
Sky Eye´s Pablo (37)

 

In einem Artikel der Katzenzeitschrift „Katzen extra“ wird deutlich, dass die Anerkennung der Thai und Etablierung kein „Kinderspiel“ war. (38) Zum einen hatten die Züchter der alten Siam mit Angriffen und Druck seitens der Fraktion der modernen Siam Züchter zu kämpfen, andererseits sahen einige gewiefte Züchter in der neuen Rasse einen aufkommenden Markt. Ganz offensichtlich hielten sich nicht alle Thaizüchter an das Gebot der Linienzucht mit reinen Siamesen alten Typs. Statt selektive Zuchtarbeit kreutzte man rundköpfige Rassen in die moderne Siam ein, um schnell den gewünschten gemäßigten Typ zu erreichen. Dass dies nicht der Weg war, den die Pioniere der Thaianerkennung einschreiten wollten, zeigte sich darin, dass die „IG Siam alter Typ“ sich veranlasst sah, sich in einer Stellungname davon zu distanzieren:

IG "Alter Typ Siam" etabliert

Die IG "Alter Typ Siam" (Thailatze) besteht nun fast ein halbes Jahr. Nach hartnäckigen Bemühungen sind nun fast alle freien Katzenverbände bereit, unsere Tiere anzuerkennen und zu richten. Schwierigkeiten mit den Bewertungen haben allerdings einige Richter. Wir mussten feststellen, dass jeder seine eigene Meinung und Vorstellung von dieser alten Katzenrasse hat. Der Standard wird dabei teilweise nicht beachtet. Auch erfolgen nunmehr massive Angriffe der Siamzüchter des Neuen Typs. Es wird die Behauptung aufgestellt, daß die Neue Siamkatze die Alte ist und die Thaikatzen nichts weiter als Mischlinge. Für diese Behauptungen konnten uns leider keine Fotos, Buchmaterial oder sonstige Beweise erbracht werden. Wir sind auch nur Menschen, wenn uns ein Fehler unterlaufen sein sollte, werden wir ihn auch gerne öffentlich eingestehen. Daher sind wir für jede Information, die allerdings belegbar sein muß, dankbar. Allerdings müsse wir eingestehen, daß sich nun auch schon in unserer IG einige schwarze Schafe einnisten wollen. Das können und werden wir nicht dulden. Es ist traurig, mitansehen zu müssen, was aus dieser neuen, alten Katzenrasse, kaum daß sie wieder da ist, gemacht wird. Wir sind keine Massenproduktionsstätte, sondern versuchen wirklich nur einwandfreie Tiere, die keine Hybriden sind, zu züchten. Falls sich jemand nicht an unsere Satzung halten will, muß er sich woanders umsehen. Es geht um eine ganze Rasse, die ein paar Leute, die sich Züchter nennen, in Verruf bringen.

Text Marina Pieper (39)

Am 25.11.1990 wurden die Thaikatzen erstmals einem breiten Publikum vorgestellt auf einer Ausstellung der Deutschen Edelkatze e.V. in Düsseldorf.

Thaikatzen auf der Ausstellung in Düsseldorf 1990 (40)

 

1991 verabschiedete die WCF den finalen neu erstellten Standard für die traditionellen Siamesen (gültig bis 2010), die von nun an den Namen THAI tragen. (Viele vor 1990 geborenen traditionellen Siamkatzen tragen in den Stammbäumen noch das Rassekürzel für SIAM [SIA], einige wurden in der WCF als Thai [THA] nachregistriert- daher gibt es Katzen mit doppelter Rassezugehörigkeit in den Ahnentafeln.)

In Wallau/Hofheim veranstaltete der Grand Prix Rassekatzenverein am 13.6.1993 eine internationale Katzenausstellung mit einer Sondershow für die traditionelle Siam (Thai), organisiert von Monika Pfarrer. (41) Zwei dieser Thaikatzen wurden am Sonntag auch im ZDF Fernsehgarten Mainz dem interessierten Publikum vorgestellt. (42)
Für diese Sondershow in Wallau konnten übrigens 36!  traditionelle Siamkatzen zusammengeführt werden. Noch nie hatte ein Verein so viele Tiere dieser Rasse präsentieren können.

Die Gewinner der Best in Show/ Siam Traditionell (THAI) von Wallau 1993 waren:
Bester Wurf: Phunnyfarms
3-6 Mo wbl: Fantastic Zarah Leander Princess of Talking Cats
3-6 Mo ml: Eddi Constantine Prince of Talking Cats
6-9 Mo wbl: Betrischa Fantatic Girl vd Falkenhöhe
6-9 Mo ml: Bhumy Bol Magic Boy vd Falkenhöhe
Bester Kastrat ml: Perry-Al-Din´s Fan-Li-Sun
Beste Katze: Celeste vom Schloss zu Biebrich
Bester Kater: Angelo vd Falkenhöhe

1993 Ausstellung in Wallau
1993 ZDF Fernsehgarten Mainz

 

Erfolgreichste Thai auf der Ausstellung in Wuppertal 7.11.1993 wurde  Sky Eyes Lucy, welche als eine der ersten Siamkatzen traditionalen Types seit 100 Jahren ein Best of Best (mit 8 Monaten in der Jugendklasse) erreichte. Eine weitere Thaikatze, die ein Best of Best erreichte, war Barisha Prinzess of Talking Cats (44).

Seit der Anerkennung der Thai im Jahre 1990 wurden mehr als 190 Zwinger alleine in Deutschland registriert, die Thakatzen züchten oder gezüchtet haben.

Studiert man die Stammbäume aus dieser Periode, wird man aber auch feststellen, dass viele ostdeutsche Siamesen (Zwinger: VOM FUCHSBERG, VON DER LÖßNITZ, VON DER RONNEBURG oder VOM HEILBRUNNEN als Zuchtbasis und erweiternden Genpool der Thaikatze dienten. Diese waren bedingt durch die politische Lage weniger extrem gezüchtet. Dennoch gab es auch nach der Anerkennung der THAI weiter Züchter, die traditionelle Siamesen unter dem Rassekürzel SIA züchteten. Oder es findet sich die Bezeichnung „Trad. Siam“ in den Stammbäumen meist freier Vereine.

Der östliche Teil Deutschlands war für seine Katzenzuchten vor dem Weltkrieg bekannt, die Mehrzahl der Katzenzüchter lebte im östlichen Teil des deutschen Reiches, inkl. Schlesien. Und so ist es nicht verwunderlich, dass 1933 eine Katzenausstellung in Leipzig abgehalten wurde.  Nach dem Krieg lag die Katzenzucht zuerst auf Eis. Die Menschen und Züchter hatten andere Sorgen. Die eigentlichen Wurzeln der DDR- Zucht liegen auch nach dem Krieg in Leipzig. In der DDR fand die erste nationale Katzenausstellung 1955 in Dresden satt.  Ab da wurde jährlich die Siegerausstellung der Republik durchgeführt. Später wurden die Ausstellungen vom 1959 gegründeten VKSK organisiert, der nach der Wende 1990 aufgelöst wurde.

Die Züchter der damaligen Zeit schlossen sich in einer Spezial-Zucht-Gemeinschaft für Rassekatzen (SZG) zusammen. Diese Gemeinschaft war in den Verband der Kleingärtner, Siedler und Kleintierzüchter (VKSK) integriert. Die Mitglieder der Katzenszene waren damals nur ungeliebte Anhängsel der staatlichen Tierzucht, da sie als wenig „produktiv“ betrachtet wurden. Selbst die Hundezüchter hatten eine starke Lobby, da der Focus, wie in Rußland auch auf Jagd- und Gebrauchshunde (Armee, Grenze) lag. Die erste Internationale Katzenausstellung fand dann 1965 in Leipzig statt. Dabei fällt auf, wenn man sich die Ausstellungskataloge betrachtet, dass zu diesem Zeitpunkt noch viele Züchter aus der BRD (auch Siamzüchter) und dem westlichen Ausland teilnahmen. Das änderte sich mit der Zeit. Dabei wollte der VKSK den Züchtern und Besuchern im Leistungsvergleich zeigen, dass der Standard der DDR-Rassekatzenzucht dem Weltniveau entspricht. Dass das Zuchtniveau nicht überall herausragend war, zeigt ein Bericht einer westdeutschen Richterin (Sophie Cremer), welche 1967 in Karl-Marx-Stadt u.a. Siamesen richtete:

„Nun zu meiner Rasse Siamesen: Seal point. Da waren 6 Vertreter männlich zu richten. Es war sehr schwer, denn alle waren zu dunkel und vor allen Dingen zu unproportioniert, zu kleine Köpfe und zu großer Körperbau, alle am Bauch gefleckt und meist zu dunkel, wenig Abzeichen. In der weiblichen Klasse waren 22 Tiere mit den gleichen Fehlern. Die besten Tiere waren Berta v. Fischbachhof und Bessy vom Sonneneck.  Eine vielversprechende Siam chocolate point als alleinige Vertreterin. Siam blue point waren ungenügend." (45)

Zu den verbreitetsten Tieren der DDR -Zucht gehörten neben den Persern die Siamesen. Bis in die 70er Jahre wurden Siamesen noch in ostdeutschen Tiergärten ausgestellt, wie im Zoologischer Garten Stralsund (46) oder Tier- und Kulturparks Bischofswerda (47), wo von der Fertigstellung eines Raumes für die Haltung von Siamkatzen berichtet wird.

Siam DDR 1965 (48)
Siamfamilie 1970(49)
Siam DDR 1970 (50)

 

Der Qualitätsstandard der Siamkatzen wurde nun im  Laufe der nächsten Jahre z.B. durch Importe aus Dänemark (O´RUSSET´s Cattery, RANGOON Cattery: Rangoon Habakuk & Rangoon Lilac Petronella), CSSR (Golden Bssie Cattery, Chai Choi Cattery), Frankreich (Quentin des Monts Dores aus der Rangoon Linie), Schweiz (Attilla vom Aldemarin  aus der Linie des Chang THAY KY Zwingers), England (Sakura Elektra aus der SAKURA Catttery) verbessert. Man kann sich aufgrund der politischen Situation sicher vorstellen, dass Katzenimporte, vor allem aus dem nichtsozialistischen Ausland, alles andere als einfach waren. Manchmal kamen auch Linien über „Umwege“ in die ostdeutsche Siamzucht. So findet man in der CSSR einige siamesische Importkatzen aus der BRD, deren Nachkommen dann ihren Weg in die DDR fanden. 1988 begannen die Korrespondenzen mit der World Cat Federation (WCF) zur Aufnahme des VKSK, welches nach dem Mauerfall nicht mehr von Bedeutung war, da der VKSK aufgelöst wurde.

Siam DDR 1983 (51)
Siam DDR 1986 (52)
Siam DDR 1983 (53)

 

Als langjährige Siamzuchten in der DDR wären z.B. die Zwinger vd BURGAUE (G. Thiel aus Leipzig), v. BODDENHUS (A. Nitschke aus Greifswald), v. ERIKENHOF (E. Knetsch aus Dresden), v. FUCHSBERG (D. Meier aus Gera), v. HEILBRUNNEN (D. Bischof aus Bad Lauchstädt), vd LÖßNITZ (E. Amenda aus Radebeul), v. MAGNOLIENGARTEN (J. Köhler aus Gera), vd ROCHSBURG (F. Dietrich aus Niederwinkel), v. SONNECK, v. SCHWANENECK (M. Wagner aus Wehrsdorf), v. SAALEGRUND (G. u. H. Hackemesser aus Halle), v. TEMPELWALD (F. Geist aus Greiz) oder v. WINDBERG (Hr. Halm aus Freiberg) zu nennen.

.
Einige der DDR Siamkatzen- und linien sind nach der Anerkennung der traditionellen Siam in verschiedenen Thai- Stammbäumen europaweit zu finden: z.B Linien v/d Lutherbuche oder v. Jägerhof und wurden zur Linienauffrischung genutzt, da ihr Typ weit gemäßigter als der der Modernen Siamesen der 80er/90er Jahre war.

 

 

Tim vd Lutherbuche (54)

 

Thai in der Presse

1989/01...
Katzen extra
...Die Siamkatze im Wandel der Zeit
1989/04...
Herz  für Tiere
...Siamesen: Ein Name zwei Katzen
1991/06...
Katzen extra
...Alte Liebe neu entdeckt: Den Thaikatzen gehört die Zukunft
1994/01...
Katzen extra
...Thaikatzen im Aufwind
1994/11
Katzen extra
...Die Thaikatze sichert das Überleben der Siamesen
1994...
Katzen extra special
...Die Thaikatze macht der Siam die Führungsposition streitig
1996/01...
Geliebte Katze
...Thai-Katzen. Die rundlichen Siam-Verwandten.
1996/04...
Our Cats
...Die Thai-Katze! Die Urmutter der Siamkatzen?
2000/01...
Our Cats
...Die Thai-Katze. Die ursprüngliche Siamkatze
2000/03...
Katzen extra
...Thaikatzen. Der traditionelle Siamtyp?
2000/04...
Katzen extra
...Thaikatzen. Ein Leserbrief
2000/05...
Katzen extra
...Thaikatzen. Ein Leserbrief
2000/11...
Katzen extra
...Siamesen und Thakatzen. Ein brennendes Problem
2000/12...
Katzen extra
...Die Thai -neuer Name - neue Rasse?
2001/02...
Katzen extra
...Die Thai -neuer Name - neue Rasse? Ein Leserbrief
2002/07...
Our Cats
...Traumhafte THAI-Schönheiten. Die Siamkatzen von einst?
2003/05...
Geliebte Katze
...Die Thai
2004/07...
Katzen extra
...Thai-Katze (Traditionelle Siamkatze) Standard European Group Cat Association (EGCA e.V.)
2004/08...
Katzen extra
...Neuer EGCA Standard Thai-Katze (trad. Siamkatze) Ein Leserbrief
2005/07...
Katzen extra
...Fernöstlicher Zauber. Siamesen, Orientalen und Thai
2006/04...
Geliebte Katze
...Die Thai
2009/ 05
Geliebte Katze
...Die Thai- eine neue Siam mit "alter" Figur
2009/11...
Our Cats
...Die Thai. Eine echte Siamkatze vom alten Typ
2013/02...
Geliebte Katze
...Die Thai. Eine blauäugige Versuchung mit dem einzigartigen Wesen der Siam und gemäßigt orientalischem Körperbau.
2013/03...
Our Cats
...Thai vs. Siam. Rassevergleich
2015/03
Cats today

...Die Siam. Rasse-Portrait (Mehrzahl der abgebildeten Katzen sind THAI, keine modernen Siamesen)

2017/01
Our Cats
...Die Thai. Ihr Blick verzaubert
     

zurück

 

 

 

 

 

Quelle:

1) Zoo Dresden aus Illustrierte Zeitung Nr. 2703, B. Pittrich S.466 vom 20.4.1895

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle:

(2) Vorarlberger Volksblatt 1913

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle:

(3) Dschaya- Zwinger aus Pol Sackarndt, Katzen, 1930

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quellen:

(4) Siamwurf aus Pol Sackarndt, Katzen, 1930, Tf.3

(5) Asta Dschaya aus Pol Sackarndt, Katzen, 1930, Tf.15

(6) Schëu-Sanda aus Pol Sackarndt, Katzen, 1930, Tf.16

(7) Margarete Lorscheid: Die Edelkatze

(8) 40 Jahre Muang Thai aus 17. April 1968 Stadtarchiv Karlsruhe, A4/69/5/7

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quellen Siamzucht 30er Jahre:

(9) Asia vom Dschungel aus Das deutsche Katzenwesen 10/1937

(10) Isis vom Lotoszwinger aus Das deutsche Katzenwesen 2/1938

(11) Vim Laos aus Das deutsche Katzenwesen 2/1936

(12) Zwinger vom Giselahof aus Das deutsche Katzenwesen 04/1938

(13) Siamesentrio aus Das deutsche Katzenwesen 11/1934

(14) Mom Sathorn aus Das deutsche Katzenwesen 01/1937

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle:

(15) Zeitschrift: Das deutsche Katzenwesen 3/1936

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle:

(16) Donerail Leo aus Die Edelkatze 04/1977

(17) Huipil aus Die Edelkatze 02/1970

(18) Charme im Ausstellungskatalog München 1964

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle:

(19) Orpheus aus Our Cats 01/1966

(20) Niad som Phong aus Die Edelkatze 04/1977

(21) Backnang aus Die Edelkatze 04/1981

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle:

(22-24) Deutsche Siamkatzen Contrex (blue point) und Mischi (seal point) 1978 im Besitz von Karin Abitorabi (heute Thai Cattery Magic Pischi)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle:

(25) IG: Ein Herz für Tiere 1989

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle:

(26) Satzung: Zeitschrift Katzen extra 06/1991

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quellen:

(27) Celeste aus Katzen extra 1/1994

(28) Angelo aus Katzen extra 11/1994

(29) Witch Cat´s aus Katzen extra

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle:

(30) A. Hackmann 2016: Memories of Anneliese Hackmann, Vielen Dank an Svetlana Lalović, (President of  Club Le PETit WCF , Belgrade, Serbia), die den Inhalt zur Verfügung stellte.

www.wcf-online.de

R. Wolff aus "Die Edelkatze"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle:

(31) Zuchtbuch IX Katzen extra 2000

 

 

 

 

Erklärung: als Cororpoint Shorthair werden in der CFA Siamkatzen in den nicht traditionellen Farben bezeichnet. Dazu gehören alle Tabby Siam und redpoint farbenen. Grund ist, dass diese Farben unter Einkreuzung anderer Rassen entstanden waren.

Historie der tabbypoint Siamesen

 

 

In diversen öffentlichen Publikationen der 90er Jahre ist vom Einkreuzen von Exotic Shorthair Katzen (EXO) und Brit. Kurzhaarkatzen (damals unter dem Namen „Colorpoint“ bekannt) in Point-farbe die Rede, um den „schön gerundeten Kopf“ zu erhalten. Dafür soll es verschiedene Zuchtprogramme gegeben haben.
Quelle: Katzen extra 01/1994

Ob es sich um Zuchten ohne Stamm-baum handelte oder Vereinszüchter, deren Zuchtprogramm in ihren Vereinen hinterlegt und genehmigt wurde, kann ich nicht beurteilen. Mir ist bisher kein Stammbaum aus dieser Zeit mit BRI oder EXO Vorfahren in die Hände gefallen. Lediglich Thaikatzen, die über Tonkanesenvorfahren (TON) in die Zucht kamen, sind mir selbst bekannt.
Quelle: Katzenextra Zuchtbuch 9, S.66

 

Quelle:

(32) Sky Eye´s aus Katzen extra

(33) Barisha aus Zuchtbuch V Katzen extra

(34) Caruso von WTSN

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle:

(35) Else aus Katzen extra 1991

(36) Farina aus Katzen extra 05/2000

(37) Pablo von der Zwingerwebseite Sky Eye´s

 

 

 

 

 

 

Quelle:

(38) Katzen extra 8/1991

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle:

(39) Katzen extra 08/1991, S. 8-9

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle:

(40) Zeitschrift Katzen extra 1/1991

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle:

(41) Zeitschrift Katzen extra 08/1993,S.23f

(42) ZDF Fernsehgarten Youtube Video zur Präsentation 1993

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle:

(43) Diana Fineran, The Traditional Siamese and Classic Siamese Cat Book, S. 533-548

(44) Katzenextra Zuchtbuch 1994, S.386

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quellen:

(45) Zeitschrift Die Edelkatze 4/1 1967/68, S.26

(46) 1963 www.wzd.cz

(47) 1973 Tierpark Bischofswerda

 

 

 

 

 

Quellen:

(48) Ausstellungskatalog: 1. Internationale Rassekatzen-Ausstellung Januar 1965 in Berlin im Ausstellungspavillon am Alexanderplatz

(49) Ausstellungskatalog: Deutsche Siegerausstellung der DDR 1970 für Rassekatzen mit internationaler Beteiligung am 21. und 22. November 1970 in Gera, VKSK

(50) Ausstellungskatalog: Deutsche Siegerausstellung der DDR 1970 für Rassekatzen mit internationaler Beteiligung am 21. und 22. November 1970 in Gera, VKSK

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quellen:

(51) Ausstellungskatalog: Rassekatzen Sparte, Ausstellungskatalog Jena

(52) Rassekatzen, J. Varejcko, 1986

(53) Rassekatzen, J. Varejcko, 1986

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle:

(54) Zeitschrift Katzen extra 01/1994

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

KontaktImpressum • © 2021 by Fam. Roch • D-76761 Rülzheim • mail: info@schlafmiezen.de