Geschichte der Siam & Thai

Die Thai ist die ursprüngliche Form der Siamkatze in der Optik, welche die Siam bis in die 40er Jahre inne hatte. Sie teilt mit der Siam Wurzeln und ein Großteil ihrer Geschichte.

 

6. Siam -& Thaizucht in Russland

Wie bereits erwähnt, taucht die erste Katze, deren Beschreibung an eine Siam erinnert, 1793 zwischen Südrussland und Sibirien auf und wird im Reisebericht des P.S. Pallas beschrieben. (1)

 

Katze aus dem Pallas Reisebericht (1a)
Zarensohn mit Kotka (1b)
Katze von Sergei Obraztsov (1c)

 

Die erste Fotodokumentation von Siamkatzen in Russland findet man auf einem Foto, dass den Zarensohn Alexei Nikolaevich Romanow mit seinen Haustieren (einem Hund mit Namen Joy und einer Siamkatze namens Kotka) im Summer 1914 zeigt. Kotka war ein Geschenk des Kommandanten des Palastes General Vladimir Nikolaevich Voeikov, welcher sein Pate war. (2)
Über den Hund ist wenig bekannt, er war ein Nachkomme eines Cocker Spaniel aus Großbritannien. Aber Kotka, nach Voyeikovs Erzählungen zu urteilen, war eine äußerst ungewöhnliche Katze.
Hier ist, was der Kommandant in seinen Memoiren über sie schrieb:

 

"Einmal, in einem Gespräch über Tiere, erzählte ich Alexei Nikolajewitsch von der Rasse der Katzen, die ich in meinem Besitz hatte, die eine Kreuzung zwischen einem Marder mit einer Hauskatze waren und an eine Siam erinnern. Sie waren sehr schön: schokoladenfarbig, mit blauen Augen und Pfoten, die nicht die unangenehme Eigenschaft hatten, Krallen herauszubringen. Der Erbe bat darum, ihm solch eine Katze zu bringen."

Hier ein Eintrag aus dem Tagebuch des Zarewitsch vom 5./ 7.1.1916:

„Seit gestern keine Schmerzen. Ich bin immer noch im Bett ... Joy und Kotka sind immer bei mir. Kotka isst gerne Austern ..." (3)

1917 musste sich der Zarewitch von seinem miauenden Freund trennen. Auf dem Weg ins Exil musste Kotka zusammen mit anderen Katzen im leeren Palast zurückgelassen werden. Sie wurde aber von freundlichen Menschen gerettet.
In der russischen Literatur findet ein Paar Siamkatzen aus Deutschland, das 1927 in den Moskauer Zoo (Laboratorium für experimentelle Biologie) gebracht wurde, Erwähnung. Mit ihnen wurde zweieinhalb Monate lang getestet, wie sich Siamkatzen unter Temperaturschwankungen von 3 ° C bis + 16 ° C verhalten (hinsichtlich der Fellfarbe). (4)
Der große russische Schachspieler Alexander Alexandrowitsch (Alekhine) (1892-1946) besaß eine Siamkatze namens Chess, die bei den Meisterschaften "mit von der Partie" war. Während des berühmten Spiels zwischen Alekhine und dem Deutschen Emanuel Lasker, 1933, saß Chess auf dem Schoß seiner Frau. Manchmal ging Alekhine ins Auditorium, um sein Haustier zu streicheln. Er war sich sicher, dass er nur so gewinnen konnte - und er gewann. Während eines Weltmeisterschaftsspiels im Jahr 1935 überraschte er alle, als er zum ersten Mal ohne sein Maskottchen kam. Alexander verlor dieses Spiel, erhielt jedoch die Gelegenheit auf eine Revanche. Diesmal machte Alexander Alexandrowitsch keinen solchen Fehler und nahm Chess mit. Egal wie seltsam es klingt, er gewann den Titel zurück und wurde Schachweltmeister. (5)
In den 50er Jahren wurden Siamesen von dem berühmten Puppenspieler, Regisseur und Direktor des Moskauer Puppentheaters Sergei Obraztsov aus Polen, Ungarn, der DDR und Thailand (?) in die UdSSR (nach Moskau) gebracht. Natürlich hatten sie keine Stammbäume, sie waren für die Russen „nur“ Hauskatzen (und Familienmitglieder) in Siamfarbe. Die Fotos seiner Siamkatzen stammen aus den Jahren 1936-1953. Nach dem Krieg fanden die ersten Aufführungen des von Obraztsov geführten Puppentheaters in den Jahren 1948-1949 in Polen und der Tschechoslowakei statt, so dass die ersten mitgebrachten Tiere wohl aus Warschau stammten. Um 1950-1951 tourte das Theater in Ungarn und der DDR, von dort kamen neue Katzen in seinen Besitz. Obraztsov gilt als der Begründer der Zucht von Siamkatzen in der SU. Die Fotos befanden sich in einem eigenen Fotoalbum in zeitlicher Reihenfolge und auf einigen Fotos waren die Geburtsdaten der Katzen mit Tinte vermerkt.
Zu Sowjetzeiten gab es, anders als in den Bruderstaaten DDR und CSSR, keine Katzenschauen, keine Vereine, die sich um die Zuchtarbeit mit Katzen kümmerten. Ein kleiner Absatz in A. Mazovers " «Домашняя кошка»" (Hauskatze), veröffentlicht in der Zeitschrift "Science and Life" 1969, Nr. 5 schreibt zur Herkunft der Siamkatze in der UDSSR:

 

"In südlichen Regionen sind die Katzen dünner, kleiner, leichter im Knochenbau mit kurzen Haaren und einem schmaleren Kopf, mit eine spitzen Schnauze, die Augen größer mit schräg geschnittenem Augenlid. Zu dieser Gruppe gehört die kurzhaarige Siamkatze mit ausgeprägten charakteristischen Merkmalen und ursprünglicher Färbung. Siamesische Kätzchen werden völlig weiß mit rötlichen Augen geboren. Mit zunehmendem Alter haben sie eine Färbung und die Haare auf dem Körper werden silbergrau oder hellgelb und der Kopf, Beine und Schwanz sind schwarz oder von dunkelbrauner Farbe. Die Augen werden blau. In den Nachkriegsjahren haben sind Siamkatzen in der UdSSR verbreitet. Es gibt zwei Arten von Siamkatzen: kurzhaarige (am häufigsten) und langhaarige. Diese Katzen wurden von Thailand nach Frankreich gebracht, von wo aus sie sich in ganz Europa ausbreiteten..." (Übersetzung)

Mazover konnte Siamkatzen in der von ihm angegebenen Zeit sehen. Solche seltenen Katzen wurden in der Nachkriegszeit aus den Ländern Osteuropas importiert – beispielsweise von Kriegsteilnehmern, die durch sowjetische Truppen vom Faschismus befreit wurden. In den späten 1940ern und in den 1950ern kehren auch viele Offiziere in ihre russische Heimat zurück und nahmen Schäferhunde, Perser- und Siamkatzen aus besetzen Gebieten wie Deutschland, Polen usw. mit nach Hause. Dies bestätigt auch Ekaterina Lisizyna, welche beim 1. KLK (Клуб Любителей Кошек) neue Mitglieder und Katzen in den Jahren 1987-1988 registrierte. Es stellte sich heraus, dass die Vorfahren der meisten Tiere (insofern diese überhaupt bekannt waren) aus Ungarn, Polen, CSSR oder Deutschland exportiert wurden. 
Aus den 70er Jahren gibt es Fotos der kurzhaarigen Pointkatzen des Ägyptologen und Mayaforschers Juri Knorosow. Die berühmteste von ihnen war eine Katze namens Asya. Asya hatte ein Kätzchen, das Juri Walentinovich Tolstoy Kys nannte. Sein Foto stand immer auf dem großen Schreibtisch des Wissenschaftlers. Auf der Vorderseite seiner Grabstele befindet sich ein Basrelief von Knorozow mit seiner geliebten siamesischen Katze Asya, welches das weltweit bekannte Foto wiederholt. (16)

 

Lange Zeit wurden siamesisch aussehende Pointkatzen auf dem Ptichiy Rynok Markt in Moskau, dem Kondratyevsky-Markt in St. Petersburg aber auch in der Grenzstatt Narva verkauft.
Olga Mironova, eine Biologin und spätere Katzenrichterin, erinnert sich in ihrem Buch „Aborigine cats of Russia“ ihre erste Siam 1960 auf dem Kondratieff Markt in Leningrad gekauft zu haben. Das heißt, zu jener Zeit wurden diese Katzen in Leningrad gezüchtet und verkauft.
Eine Großzahl der Siamesen war mit anderen Katzen gekreuzt (Hauskatzen, Langhaarkatzen usw), oft waren es Mischlinge. Siamkatzen waren "wie sich herausstellte" ohne besonderen Schnickschnack und Zuchtpläne gezüchtet, manchmal mit Knickschwänzen, kurzen und langen Schwänzen. Ein sehr kleiner Teil der Siamkatzen wurde behütet, während sie "unter untereinander" verpaart wurden. Langsam breiteten sich diese Katzen durch Städte und Dörfer aus, und irgendwie gab es unerwartet viele siamesisch aussehende Katzen. Man muss jedoch auch sagen, dass in Russland siamesische Katzen infolge des Zusammentreffens mit anderen Rassen und einheimischen Katzen ihre Reinrassigkeit verloren haben. Nur die "siamesische" Farbe blieb übrig, und dies ist das Einzige, was russische Thaikatzen mit Siamkatzen verbindet. (17)
Lange Zeit existierten in der Sowjetunion nur Rassehundeverbände, die hauptsächlich Rassehunde für die Armee und Polizei oder Jagdhunde züchteten. 1987 wurde der Katzenclub „Kotofey“ unter der Präsidentschaft von Olga Mironova gegründet. Dieser trat 1989 zusammen mit dem Klub „Felis“ in die WCF ein und beide veranstalteten die ersten Katzenausstellungen in Moskau und Leningrad 1987-1988, bei der die einheimischen "Siamkatzen" in der Novizenklasse unter dem Rassenamen “Alte Siam” („Old-Siamese“) den Experten präsentiert wurden. Im Vorfeld wurden die einheimischen Siamkatzen untersucht und schielende Tiere oder Siamesen mit Knickschwänzen nicht zur Ausstellung zugelassen.

Die erste Katzenausstellung überhaupt in der UdSSR fand in Moskau am 17. und 18. Mai 1987 im Olympischen Sportkomplex „Bitsa“ statt und war ein Hammer. Nach den Erinnerungen einer der Organisatoren der Ausstellung, Olga Boehm, gab es im Mai (18) eine schreckliche Hitze, die jedoch nicht daran hinderte, acht Stunden lang in einer riesigen Warteschlange zu stehen, um drei reinrassige Katzen (Perser aus der Tschechoslowakischen Republik), einige Kurzhaarkatzen und eine große Anzahl flauschiger "Vas'kas" und "Murkas" (die meisten waren Hauskatzen) zu sehen. Es gab ungefähr 100 Katzen und das Publikum -ungefähr 180 Tausend.

Das Expertenkomitee, bestehend aus Idealisten (Leiter von Hundeclubs, Journalisten, Tierärzten, alle einfache Enthusiasten), versuchte für jede Katze eine passende Rasse zu finden: was gefunden wurde, wurde als Rassekatze in der Novizenklasse anerkannt - Angoras, Siamesen, Russisch Blau und Sibirier.

In russischen Klubs erschien sofort eine große Anzahl von kurzhaarigen Katzen, in Colorpoint Färbung unbekannten Ursprungs, sie alle wurden in der WCF gemäß ihres Phänotyps 1990 zur Thai. Nur aus irgendeinem Grund vergaßen alle, dass diese Katzen viele Jahre frei zusammen mit einheimischen europäischen Kurzhaar-Katzen gezüchtet wurden, etwas schwerer in Typ und Größe als die echten trad. Siamesen aus englischen Linien.

Nach diesen Shows begannen sich weitere russische Klubs zu formieren und andere Ausstellungen fanden statt. In Russland begann nun die professionelle züchterische Arbeit mit den 1987-1990 als Siam/ Thai registrierten Katzen., die keine Zeit hatte, sich dort in den Typ der modernen Siam zu verändern.

Als bekanntester Russlandimport dieser Zeit wäre der Kater Wladilen (*1991) zu nennen, der 1992 von Olga Miranova (Vorsitzende des Vereins Kotofej) mit 3 weiteren Thaikatzen nach Deutschland gebracht und in bekannte deutsche Linien eingezüchtet wurde und sich somit in vielen westeuropäischen Stammbäumen wiederfindet.
Zu den ersten registrierten Thaizwingern wären u.a. DU CIRCLE (G. Kruglova), NICOL (G. Sidorenko) CHARMING CAT (M. Antonova), HAMILTON (N. Babicheva ab 1992), THAI LEGEND (V. Vinitskaya ab 1994) zu nennen, die auch eine stattliche Anzahl Katzen nach Deutschland verkauften als sich dafür der Markt auftat. Seit 1988 gibt es mindestens 145 Zwinger, die Thaikatzen in Russland züchten oder gezüchtet haben. Allerdings kommt noch eine stattliche Anzahl Züchter hinzu, welche mit Papieren aber ohne registrierten Zwingernamen züchten, da dies in Russland erlaubt ist. Leider gibt es nur eine Handvoll westeuropäischer Siam-/Thaikatzen mit langer Ahnentafel aus den Jahren vor 1990, die in die russische Zucht integriert wurden, man blieb und bleibt "unter sich".

 

Die größten Erfolge wurden bei Zuchtkatzen mit Tabby-Zeichnungen erzielt. Dank dieses Musters auf der Schnauze haben sie sozusagen Augenfalten und der Körperbau ist kräftiger als der von Katzen mit vollen Points. Der Stolz der thailändischen Züchter war Edmond (22), ein sealtabbypoint, der 1995 den höchsten Titel des Weltmeisters hatte (Besitzer N. Kerimova, Verein "MoKKo"). Er war „Best in Show“-Teilnehmer in Deutschland und erhielt 1994 den Ehrentitel Europameister.
Die Katze Nancy (Besitzer M. Antonova), in der gleichen Farbe, erzielte den größten Erfolg, nachdem sie 1995 den Titel des Europameisters erhalten hatte. Edmond und Nancy gaben ein ausgezeichnetes Paar ab und brachten wunderbare Nachkommen hervor. Ihre Kätzchen haben wiederholt an Ausstellungen teilgenommen, erhielten Titel von Interchampions, waren Teilnehmer an "Best in Show" und wurden nach Deutschland gebracht.
Vielleicht wäre es 1990 besser gewesen, zwischen der russischen Thai und der traditionellen Siam Westeuropas zu trennen und zwei Rassen und zwei Standards festzulegen (So wie die Snowshoe auch als eigene Rasse geführt wird.). Schließlich proklamieren russische Züchter die „Erfindung“ der Thai für sich als „aboriginal russian Breed“:

 

„Тайская кошка была зарегистрирована, как аборигенная российская порода, то есть порода, сформировавшаяся естественным путем на просторах нашей необъятной Родины. И не случайно.“ (24)

Übersetzung: „Die thailändische Katze wurde als russische Ur-Rasse registriert, dh. eine Rasse, die auf natürliche Weise in der Weite unseres riesigen Mutterlandes entstanden ist.“

Die Geschichte der modernen Siamesen und Orientalen in der UdSSR begann zusammen mit der Geschichte der Entwicklung der felinologischen Bewegung im Land. Ende der achtziger Jahre wurden in Moskau und St. Petersburg die ersten Clubs für Katzenliebhaber gegründet. Die Mehrzahl der registrierten Tiere dieses Clubs waren hauptsächlich Sibirische Waldkatzen, Angorakatzen und Thaikatzen.
Ein solch ärmliches "Sortiment" war auf das Fehlen normaler Beziehungen zu ausländischen Katzen- Vereinen und Verbänden zurückzuführen. Reinrassige Katzen aus dem Ausland wurden in vernachlässigbar Menge importiert.
Fast zeitgleich mit dem Auftreten der ersten Perserkatzen tauchten in der UdSSR die ersten orientalischen und siamesischen Tiere des extremen Typs auf. Sie wurden hauptsächlich aus den osteuropäischen Ländern - Polen, Tschechoslowakei, Ostdeutschland importiert. Und obwohl das Äußere dieser ersten Katzen alles andere als perfekt war, entstand sofort ein großes Interesse an orientalischen und modernen siamesischen Katzen.
Die Namen Kai Sagir, Mona und Olden Gracilis sind nur noch Spezialisten bekannt. Dann schienen den russischen Züchtern diese Katzen der Gipfel der Anmut und Schönheit zu sein - dünn, schlank, mit kurzem, anliegendem Haarkleid.  
Der Katalog der Ausstellung des Kiewer Clubs "Pan Kotsky" für 1993, enthält Informationen über die ersten Zuchttiere der damaligen Rasse. Unter ihnen sind Vajir Suzabi, Gloria Gareda, Karina von Beckerjanskrutz, Gang Alkor, Amaretto da Rocco-Barock, Hov Maine Anemone, Olden Gracilis usw.
Der Import von Katzen aus osteuropäischen Landen brachte Hov Main Anemone aus Polen und die Bluepointkatze Zachariascha Orchidea. Man versuchte, die einheimischen Siamesen (=Thai) in die Siamesenzucht zu "integrieren", und infolgedessen hinterließ der Nachwuchs fast kein reinrassiges siamesisches Tier. Etwa zur gleichen Zeit wurden ziemlich gute Tiere aus der Tschechoslowakei nach Russland gebracht - aus dem Sheridan-Zwinger. (25)
Unter den Sternen der ersten Stunde in den achtziger und neunziger Jahren befand sich Chozaro v. Ma - Hei (Siam blauer Punkt), Elsa Sheridan (rot gefleckter Orientale), Charly v. d. Muhlhaue (foreign White). GIC Ornell A Bal Si *1992 ist übrigens der Sohn von Chozaro v. Ma – Hei und findet sich in einigen THAI Linien. Ein Fortschritt in der Zucht war der Kater aus der DDR Charly von d. Muhlhaue (26). Er hatte ein ausgezeichnetes Profil, gleichmäßige und regelmäßige, mandelförmige Augen, Ohren, wenn auch klein, aber breiter. Die Nachkommen dieser Katze zeichneten sich durch ein korrekteres Äußeres und eine leichtere Art aus.
In den frühen 90ern wurden mehrere Tiere aus den USA ins Land gebracht, eine Katze aus Holland und eine Katze aus Frankreich. Aus dem amerikanischen Zwinger "Pet Mark" kam ein einen wunderschöner roter Orientale namens Buenasuerta Wildfire of Capriole. Der Kater hatte einen ausgezeichneten Knochenbau - leichter als seine europäischen Kollegen, ein sehr kurzes und enganliegendes Fell, einen normalen Kopf, mandelförmige Augen, niedrige und weit gesetzte Ohren. Und vor allem war es eine neue Linie. Zusammen mit mehreren siamesischen Katzen, die ihm in ihrer Art unterlegen waren, legte er den Grundstein für die gute Siam/ OKH Linien. Sein Nachwuchs übernahm seine Hauptvorteile - Fell und Knochenbau. Ein lila tabbyoint Kater - Casimir van Ordafa wurde aus Holland in den führenden GUS-Club - Kat Strong gebracht. Er kombinierte das Blut der besten Zwinger Hollands und Englands und hatte einen wunderbaren Typ - einen keilförmigen schmalen Kopf mit einem ausgezeichneten, gleichmäßigen Profil, mandelförmige, schräg gesetzte Augen, weit gespreizten Ohren. Die Katze hatte einen ausgezeichneten Knochenbau - einen langen Körper auf hohen Beinen, einen langen Schwanz. Es ist schwer einzuschätzen, wie Casimir in der Zucht eingesetzt wurde - seine Nachkommen haben in der gesamten GUS neue Linien in der Zucht orientalischer Katzen gesetzt - von der Ukraine bis nach Kasachstan.
Zu erwähnen auch die Siamesen, die für die Zwinger (Kalimanjaro und Porcelain Cat) aus Holland importiert wurden, Tompoes van Beverkruhl (bluepoint) und seine Halbschwester Didi van Beverkruhl (amerikanische und englische Linien). Die Linien dieser Zuchttiere trugen wunderbaren Nachwuchs in den Catterys ICE QUEEN, VOSTOCHNAYA ZHEMCHUZHINA ,  MONASTYRSKAYA GORA uvm.
Einige der besten siamesischen Zuchtkater waren die beiden Söhne von Casimir van Ordafa: Dionysos und Diomedes Kalimanjaro, stehend im Zwinger NI LAR. Ihre Mutter, Didi van Beverkrul, wird aus Holland importiert. Sie kombiniert erfolgreich das Blut der extremen Siamesen der Texthai-Cattery der CFA mit den besten englischen Linien Pendlemist, Midamist, Parthia. Ein schlanker Körper auf hohen Beinen, ein keilförmiger schmaler Kopf, mandelförmige, schräg gesetzte Augen, breite und tiefsitzende große Ohren - das sind die Vorteile der Kinder dieses Katers.
Eine Katze namens Johanna du Bois du Prince wurde aus Frankreich importiert, was schon deshalb interessant war, weil sie neue Linien hatte, einen ziemlich guten Typ. Aber mit dem Import des hervorragenden Katers des extremen Typs Pannanduloa Kohinoor aus England erschienen die ersten Orientalen der Silbergruppe in Russland - tabby und shaded. Dieser Kater war ein typischer Vertreter des englischen Typs lang, langbeinig, mit riesigen Ohren, großen und tiefsitzenden, mandelförmigen Augen. Die ersten Würfe dieses Zuchtkaters zeigten, dass die östlichen Züchter ein neues Entwicklungsniveau erreicht hatten. Leider lebte die Katze nicht lange, hinterließ aber mehrere perfekte Nachkommen. (30)

 

 

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QUELLEN

Quellen

(1) Peter Simon Pallas:

2nd Voyage de Pallas o u Voyages Entrepris, Planches, T1 Pl 1

(1a) Peter Simon Pallas , Bemerkungen auf einer Reise in die südlichen Statthalterschaften des Russischen Reichs, in den Jahren 1793 und 1794, Band 1Leipzig 1799, S. 35f

(1b) https://project1917.ru/heroes/tsesarevich-aleksey

(1c) www.thaicat.ru/publ/13-1-0-1032

(2) Alexei Nikolajewitsch Romanow:Russia Beyond

(3) über Kotka:

http://guardinfo.online

www.mk.ru

https://rep.ru

(4) www.zooprice.ru

(5) Alexander Alexandrowitsch

(16) Juri Knorosow

(17) www.thaicat.ru

Novizenklasse

bedeutet, daß die Katzen hier zunächst von zwei anwesenden Richtern auf eine mögliche Rassezugehörigkeit geprüft und auch farblich entsprechend eingestuft werden. Sind die Tiere einer Rasse und Farbe zugeordnet, werden diese anschließend vom jeweils zuständigen Richter gerichtet. Mittels der Urkunde und des Richterberichtes kann dann eine Eintragung des jeweiligen Tieres in das Zuchtbuch erfolgen. Ausgenommen hiervon sind alle Rassen mit geschlossen Zuchtbüchern.

(20) Naturalist 09/1987

(22) Edmond in https://tha-cat.ru/kot-pes-article-01/

(24) Thailegend

(25) www.thaicat.ru

(26) pawpeds.com

(30) www.thaicat.ru

 

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